Abg.z.NR Josef Bucher
Klubobmann Josef Bucher
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"ÖSTERREICH 2020
Eure Zukunft. Unser Ziel."
Unter diesem Motto hat der Parlamentsklub des BZÖ eine Klausurreihe gestartet. Gemeinsam mit Experten will das BZÖ konstruktive Vorschläge für Österreich erarbeiten.

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Referat Prim. Univ.-Prof. Dr.Dr. Josef Niebauer

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Prim. Univ.-Prof. Dr.Dr. Josef Niebauer (Kardiologie, Vorstand am Institut für Sportmedizin, Universitätsklinikum Salzburg): Es wurden ja hier in der vergangenen knappen Stunde zahlreiche Steilvorlagen geschlagen. Die werde ich jetzt gar nicht so umwandeln können, so viel Zeit bleibt mir gar nicht. Dennoch habe ich einiges für Sie mitgebracht.

(Das Referat erfolgt anhand einer Powerpointpräsentation.)

Einleitend habe ich hier eine junge Dame ausgewählt. Diese junge Dame hat bis ins hohe Alter Sport treiben können – statistisch gesehen natürlich ein Ausreißer. Wie aber sieht die Realität aus, was den Sport angeht?

Ich habe ein hochkarätiges deutsches wissenschaftliches Journal herausgesucht – das gilt für Österreich genauso, aber Sie hören schon an meinem „Sprachfehler“, dass ich aus einem anderen Sprachraum komme, nämlich aus Deutschland; ich bin erst seit dreieinhalb Jahren hier –, „Der Spiegel“. Da gab es einmal eine ganz vernünftige Umfrage. Leute wurden nach ihren sportlichen Aktivitäten befragt: Wer von Ihnen ist weniger als zwei Stunden die Woche – das sind 20 Minuten pro Tag! – körperlich aktiv? Wer von Ihnen ist weniger als 20 Minuten pro Tag körperlich aktiv?

Und da sehen Sie schon: Im zarten Alter von 20 bis 29 Jahren ist es nicht einmal mehr die Hälfte, die 20 Minuten pro Tag körperlich aktiv wird. Hier wurde nicht gefragt, wer mehr als 20 Minuten joggt, sondern es geht einfach um körperliche Aktivität, also alles jenseits des Autofahrens und des Wohnzimmersessels mit Fernbedienung. Und je älter wir werden, desto weniger bewegen wir uns.

Unsere Gesellschaft sorgt für Gleichberechtigung für alle: Was für Papa gut ist, kann für den Kleinen nicht schlecht sein. Auch er wird verköstigt mit allem, was er begehrt. (Heiterkeit.) Jeder hat seinen Fernseher, passend zur „EURO“ oder wozu auch immer, damit jeder schauen kann, was er möchte. Körperliche Aktivität, Bewegung ist altmodisch, das brauchen wir nicht mehr, aber unbegrenzte Nahrung. Rund um die Uhr bringt mir einer die Pizza – ich brauche eigentlich gar nichts mehr tun für die Ernährung.

Schätzen Sie einmal, was die durchschnittliche Gehstrecke von Herrn und Frau Österreicher pro Tag ist! Was glauben Sie? (Ruf: 500 Meter!) 500 Meter höre ich hier drüben. (Ruf: Zwei Kilometer!) Es sind 300 bis 700 Meter!

Wie schaut denn so ein Tag aus? Jetzt packen wir uns einmal an der eigenen Nase: Wie sieht denn der heutige Tag hier aus? Vom Hotel oder vom Bahnhof hinein in den Bus und hierher gefahren zur Klausur. Wenn Sie nachher nicht bewegt werden – aber Sie werden ja bewegt; ich habe es schon gelesen –, dann passiert da gar nichts. Man geht hier nur auf und ab, man redet, setzt sich wieder in den Bus, fährt zurück, dann gibt es noch ein üppiges Essen – man hat ja den ganzen Tag was geschafft. Und jetzt meine ich nicht nur Sie, sondern jeden Arbeitnehmer, jeden „Schreibtischtäter“. Ein kleiner Einkauf vielleicht noch auf der Heimfahrt an der Tankstelle – und das war dann die körperliche Aktivität. So schaut es leider viel zu oft aus.

Das wäre ja alles gar nicht so schlimm, wenn es gesund wäre – ist es aber nicht! Schauen Sie sich einmal die Todesstatistik an: Den ersten Platz nehmen mit über 50 Prozent koronare Herzkrankheiten ein, gefolgt von Schlaganfall, Herzmuskelschwäche, hohem Blutdruck, Gefäßerkrankungen. Das alles sind letztendlich Erkrankungen, die mit dem Gefäßsystem zu tun haben. Und wenn ich diese Erkrankungen schon nicht vermeiden kann, so kann ich sie zumindest weiter nach hinten schieben und dafür sorgen, dass der Erkrankte eine bessere Lebensqualität hat. Mich persönlich interessiert ja jetzt nicht, wie viele Jahre ich alt werde, sondern wie lange ich noch so leben kann, wie ich gerne möchte, sprich körperlich aktiv sein oder auch im Alltag, im Beruf vielleicht meinen Mann stehen kann.

Ohne zu weit in die Medizin einzusteigen, möchte ich doch noch ein kleines Beispiel bringen, um zu erklären, worüber wir eigentlich reden. Hier (die entsprechende Folie erläuternd) haben Sie ein Gefäß im Durchschnitt dargestellt. Und jetzt wird hier über Jahre, über Jahrzehnte Cholesterin eingelagert durch unsere Ernährung, aber auch durch andere Reize, die ich noch zeigen werde. Cholesterin lagert sich hier ab, kristallisiert aus, Sie sehen ein Einbrechen der oberen Schicht, und wenn wir einen Einriss innerhalb eines Gefäßes haben, wenn ein Plaque aufreißt, dann ruft der Körper sofort: Helft mir, macht es wieder zu! Hier reißt ein Plaque auf – ein Thrombus drauf, und das Gefäß ist verschlossen: Herzinfarkt! Durch diesen vorher verkalkten, verengten „Gartenschlauch“ fließt nichts mehr, der „Gartenschlauch“ ist zu, er ist verstopft – das Blumenbeet am Ende des „Gartenschlauchs“ bekommt kein Wasser mehr, die Blumen welken, und wenn wir diese Engstelle nicht schnell genug wieder auf bekommen, dann gehen die Blumen ein, wir haben Strohblumen am Ende. Und wenn ich sie dann irgendwann wieder gieße, kann ich so lange gießen, wie ich möchte. Und hier ist es genauso: Herzmuskelzellen sterben, bilden eine Narbe. Das ist irreversibel, dann ist der Zug wirklich abgefahren.

Was können wir tun, um einen Herzinfarkt zu bekommen? – Da sind wir sehr kreativ und haben uns viele Möglichkeiten einfallen lassen. Eine ist zum Beispiel über die Blutfette, auch das Rauchen ist sehr beliebt, hoher Blutdruck, hoher Blutzucker, also Diabetes, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ich habe jetzt nur die Faktoren aufgelistet, die wir beeinflussen können, aber es gibt natürlich noch unsere Gene, es gibt viele andere Dinge. Ich kann meine Gene im Moment leider nicht beeinflussen, obwohl ich das gerne tun würde, aber so weit sind wir noch nicht. Aber die vorhin genannten Dinge können wir beeinflussen – und sollten es auch tun.

Hier in der Mitte steht die Atherosklerose, und ringsherum sehen Sie die Risikofaktoren, die ich ihnen soeben aufgezählt habe. In Gelb angegeben ist das Training. Training ist eigentlich die Empfehlung Nummer eins. Wenn ein Patient mit ein, zwei oder sogar drei dieser Risikofaktoren zu mir kommt, müsste meine Empfehlung Nummer eins sein: Guter Mann, gute Frau, Sie müssen ihren Lebensstil ändern! So geht es nicht weiter, tun Sie was! Jetzt gebe ich dem Patienten viele warme Ratschläge, und wenn er sie befolgt, ist es gut, wenn nicht, ist ihm das, was Sie hier in der Mitte sehen, die Arteriosklerose, relativ sicher; es ist eine Frage der Risikofaktoren und des Alters. Ich dürfte eigentlich erst dann, wenn meine Ratschläge nicht angenommen werden, Medikamente verordnen.

Die Leitlinie, die wir Ärzte uns auch selber geben, ist die Empfehlung Nummer eins: Lebensstilveränderung. Und wenn die Empfehlungen nicht fruchten, dann haben wir halt ein paar Medikamente im Schrank.

Wie ist die Realität? – Die Realität ist natürlich, wie man weiß, dass das Gros der Betroffenen diese Empfehlung gar nicht umsetzen werden, also wird man parallel dazu oder mit kurzer Verzögerung ein Rezept ausstellen und sagen: Wenn du dann deinen Lebensstil änderst, können wir die Medikamente auch wieder reduzieren, aber wir fangen erst einmal an, wir können nicht ewig zuwarten.

Das ist keine leichte Aufgabe. Da steht der Patient jetzt vor Ihnen, und da hat es einen Vorfall gegeben, vielleicht mit dem Herzen, und von jetzt an ist er nicht mehr gesund, er wird herausgerissen aus seinem Leben. Und jetzt komme ich mit meinen warmen Ratschlägen und versuche ihm schmackhaft zu machen, seinen Lebensstil zu ändern. Da fällt mir auch gleich etwas ein, da sage ich: Das mit dem Alkohol ist bei Ihnen ein bisschen zu viel. Also: Alkoholkonsum herunterfahren, auf ein Minimum reduzieren. Ich will Ihnen das Leben ja nicht verderben, aber das mit den Süßigkeiten ist bei Ihrem Bauch auch nicht gut; die lassen wir auch weg. Und das mit dem Rauchen – ich will Ihnen den Spaß wirklich nicht nehmen, aber rauchen sollten Sie jetzt auch nicht mehr.

Jetzt bleibt Ihnen ja kaum noch etwas übrig, aber ich habe Ihnen etwas mitgebracht im Tausch. Ein fairer Tausch: Sie dürfen Sport machen! – Ist das nicht etwas Schönes? Jemandem, der 30, 40 Jahre, seit seiner Schulzeit keinen Sport getrieben hat, biete ich jetzt im Tausch für all diese Verbote Sport an!

Nichtsdestotrotz, wir haben nun einmal die Risikofaktoren: erstens den Nikotinabusus. Vor ein paar Jahren sah das noch anders aus. Ronald Reagan sagte noch, er schicke seinen Freunden zu Weihnachten eine Stange Chesterfield. Das sei das schönste Weihnachtsgeschenk, das man einem Raucher machen könne.

Es hat auch Ärztereklamen gegeben, und es gibt auch eine Antwort der American Cancer Association, der Krebsorganisation der Amerikaner, die sieht dann so aus: Bob hat erst eine Lunge verloren, nachher ist Bob an Lungenkrebs gestorben.

Ich frage im Kollegenkreis immer ganz gerne, und jetzt frage ich auch Sie einmal: Wer von Ihnen hat im Verwandten- oder Bekanntenkreis einen Bekannten oder einen Freund, der an der Vogelgrippe erkrankt ist? Im Jahr davor und noch ein Jahr davor haben wir Tamiflu- Ausverkauf gehabt! Sie haben in den Apotheken kein Tamiflu mehr bekommen, wir haben Stationen gesperrt, und wir haben darauf gewartet, dass mit dem nächsten Flugzeug aus China die Vogelgrippe zu uns kommt. Wir waren alle in den Startlöchern, wir haben alle auf den Startschuss gewartet – es kam gar nichts. Ist in Ordnung, aber wir haben uns voll auf eine Bedrohung eingestellt, weil wir wussten, die kann gefährlich werden, das kann Tote bedeuten.

Hier haben wir auch eine Bedrohung: Nikotin. Was tun wir? – Wir kaufen die Zigaretten, wir geben Geld dafür aus, obwohl 50 Prozent der Raucher an den Folgen des Rauchens sterben. Da werden keine Präventivmaßnahmen ergriffen. Mittlerweile ist der Warnhinweis größer als das Reklameschild, trotzdem kaufen wir Zigaretten. Woran sterben die Raucher, was ist die Todesursache Nummer eins? – Herzinfarkt. Dann kommt der Lungenkrebs, und dann kommt eine ganze Reihe anderer Erkrankungen.

Stellen Sie sich vor, wir hätten jetzt die Vogelgrippe und 50 Prozent der Bevölkerung würden bei der ersten Welle sterben. Was meinen Sie, was da los wäre?! Was glauben Sie, was wir investieren würden in Forschung und so weiter? Wir würden Millionen, ja Milliarden ausgeben! Und was wir mit dem Rauchen tun, brauche ich nicht erwähnen. Es kann nur eine Antwort geben, das ist klar.

Nächster Punkt: hoher Blutdruck. Hier ist die Mortalität angegeben; die genauen Zahlen braucht man sich gar nicht anschauen. Hier sind Patienten mit Therapie, ohne Therapie aufgeführt, also Patienten, die nicht behandelt werden bzw. schlecht eingestellt sind, im Vergleich zu denen, die gut eingestellt werden. Sie sehen hier die Reduktion um ein Beträchtliches, was die Mortalität angeht. Und hier geht es nicht nur um 5 mm Hg weniger, sondern einfach um weniger Tote.

Übergewicht trägt natürlich seinen Teil dazu bei, hohen Blutdruck zu bekommen, und wenn man als Patient mit hohem Blutdruck sein Gewicht senken kann, so gewinnt man. Eine Gewichtsreduktion hat eine zentrale Bedeutung. Wenn Sie 10 kg verlieren, wird Ihr Blutdruck im Schnitt um 20 mm Hg runtergehen. Ohne Sport erzielen Sie nachhaltig keine Gewichtsreduktion. Es gibt keine einzige Studie, die zeigt, dass Sie mit Diät langfristig Gewicht reduzieren können. Sie haben immer den Jo-Jo-Effekt: Sie nehmen ein paar Kilo ab, aber beim nächsten Mal, wenn Sie Diät machen, wiegen Sie drei Kilo mehr als damals. Sie kennen ja Helmut Kohl, der ja gerne zum Abhungern einmal im Jahr weggefahren ist: Jedes Jahr beim Einwiegen war er schwerer als im Jahr zuvor. Das ist völlig sinnlos, wenn man nicht auch dafür sorgt, dass man mehr Energie verbraucht, verbrennt, sportlich aktiv ist.

Das Übergewicht habe ich schon angeschnitten. Wo kommt es denn her? – Natürlich geht es schon in der Kindheit los. Ein kleines Kind hat seinen Babyspeck, ist aber voll abhängig von uns. Wir entscheiden, ob es dünn oder dick wird. Es gibt da noch ein paar Gene, aber das Umfeld ist entscheidend. Und jetzt kommt es auch darauf an, ob ich das Kind springen, laufen lasse, oder ob ich es früh zum Stillsitzen konditioniere – wie wir es ja bei Ihnen erfolgreich geschafft haben, bei mir auch. Ich kann tagelang sitzen, das ist überhaupt kein Problem. (Heiterkeit.) Das haben wir alles gelernt – im falschen Moment, zu früh. Viel Video, viel Fernsehen, heutzutage natürlich viel Computer, dann ein paar Chips, eine Flasche Cola.

Das ist überhaupt der billigste Babysitter: Sie kommen nach Haus, DVD rein, eine Tüte Chips daneben und eine Flasche Cola, und Sie haben zwei Stunden Pause! Die Kleinen sind beschäftigt; und Sie können Ihren Abend gemütlich verbringen. Das ist aber natürlich nicht Sinn der Übung. Das Kind wird immer dicker: Stiegensteigen ist nicht mehr so meine Sache, im Sport bin ich auch nicht mehr so gut, da werde ich langsam schon gehänselt, und am Ende komme ich aus der Schule mit Diabetes, mit vielen anderen Problemen, die ich gar nicht haben müsste.

Was ist unsere Antwort in der Schule? – Übergewichtige Kinder werden überdurchschnittlich viel freigestellt vom Sport!

Wenn wir zwei – ich wähle hier jetzt einfach jemanden aus – in derselben Klasse gewesen wären und wir hätten eine Fußballmannschaft gebildet aus Ihren Kollegen hier, würden wir uns umschauen und uns die Sportlichsten zuerst schnappen. So war es auch schon in meiner Schulzeit. Und wer übrig geblieben ist, war meistens übergewichtig, und was haben wir mit dem gemacht? – Wir haben gesagt: Du gehst ins Tor! (Heiterkeit.)

Eigentlich sollte es umgekehrt sein: Er müsste sich bewegen und ich im Tor stehen! Im Sport werden die Übergewichtigen freigestellt, in den Vereinen sieht man sie sowieso nicht. In Mathematik sähe es sicher anders aus: Das erste Mal einen Fünfer heimgebracht – kann passieren; Papa hat auch Fünfer gehabt. Nächster Fünfer: Jetzt müssen wir es langsam ernst nehmen – vielleicht versuchen wir es einmal mit Nachhilfeunterricht!

Hier würden wir den Nachhilfeunterricht bei der dritten Fünf intensivieren. Bei Mathematik etwa haben wir das Problem erkannt und intensiveren unsere Anstrengungen, um das zu meistern. Was aber machen wir im Sport? – Wir stellen den Schüler frei vom Unterricht, er geht in keinen Verein, und besucht er wieder den Sportunterricht, wird er wieder ins Tor gestellt. Da läuft etwas schief! Eigentlich müssten wir gegensteuern, bräuchten „Nachhilfeunterricht“ im Sport für die, die übergewichtig sind oder im Sport nicht so gut drauf sind, aufgrund ihres Gewichts oder was auch immer.

Wir haben es weit gebracht und schenken das jetzt leichtsinnig her: Der aufrechte Gang wird wieder etwas krummer. Da müssen wir gegensteuern. Bewegungsmangel ist nicht nur ein Spaß, das ist nicht nur ein Lebensstil, den man sich gönnt, sondern er hat weitreichende Konsequenzen. Er ist assoziiert mit geringer Lebenserwartung, erhöhter Erkrankungshäufigkeit und erhöhter Sterblichkeit. 45 Prozent Risikoreduktion können Sie erreichen, wenn Sie regelmäßig körperlich aktiv sind; das gilt für die gesamte Bevölkerung.

Das sind Daten von Kollegen aus Stanford: Sie haben bei einem Belastungs-EKG über Jahre hinweg geschaut, wie fit die Leute sind, haben dokumentiert, wie viel Watt die Leute getreten haben, die zur Ergometrie kamen, und nachverfolgt, was aus denen wird. Wie korreliert die Fitness mit deren Überlebenswahrscheinlichkeit? – Es hat sich gezeigt, dass die „Unfitten“ ein vierfach höheres Sterberisiko gehabt haben als die Fitten.

Das ist der eine Teil der Grafik, der andere ist mindestens genauso spannend. Dass ein Kranker, hier in Rot dargestellt, jemand mit einer koronaren Herzkrankheit, einer Verkalkung der Herzgefäße, ein erhöhtes Risiko hat, zu sterben, ist uns nicht neu, das wussten wir schon. Aber der Gesunde, hier in Grün dargestellt, schenkt quasi seinen Vorsprung dadurch her, dass er körperlich nicht fit ist.

Umgekehrt liegt da auch eine echte Chance drinnen. Schauen wir uns wieder den Patienten in Rot an: Er hat als Kranker, wenn er fit ist, dasselbe Mortalitätsrisiko wie ein Gesunder! Durch seine körperliche Fitness macht er quasi seine Krankheit relativ wieder wett. Das ist natürlich sehr erfreulich.

Und es geht noch schöner weiter: Wenn wir das jetzt aufteilen in die Risikofaktoren oder Komorbiditäten, die die Patienten noch hatten – hoher Blutdruck, chronische Lungenerkrankung, Diabetes, Rauchen, Übergewicht, hohes Cholesterin –, so sehen Sie, dass die rötlich Eingezeichneten, die „Unfitten“, immer ein doppelt so hohes Risiko hatten und die Fitten, völlig egal, was ihre Komorbidität war, ein viel geringeres Risiko hatten. Also auch wenn ich übergewichtig bin, macht es Sinn, Sport zu treiben, und auch wenn ich das Rauchen nicht lassen kann. Körperliche Aktivität macht einfach immer Sinn!

Und die erschreckende Nachricht auch für die älteren Herrschaften: Auch im Alter macht Sport Sinn. Auch ältere Menschen müssen sich weiter bewegen, ob das Demente sind, ob das an Alzheimer Erkrankte sind.

Hier haben wir eine Statistik über Pensionisten, wo man beobachtet hat, wie es mit deren Mortalität zwölf Jahre nach Eintritt in die Pension aussieht, in Abhängigkeit von der Strecke, die sie am Tag zu Fuß zurücklegen. Die, die sich kaum bewegten, hatten die doppelte Sterbewahrscheinlichkeit wie jene Gruppe, die im Schnitt am Tag sechs Kilometer zurückgelegt hat.

Wir selber haben den Effekt von körperlichem Training bei einer Gruppe mit koronarer Herzerkrankung untersucht. Die eine Gruppe hat keinen Sport gemacht, die anderen Patienten mit Herzerkrankung haben Sport getrieben. Die, die Sport gemacht haben, haben sich nach einem Jahr verbessert und auch nachhaltig nach sechs Jahren, weil sie in einer Trainingsgruppe bei uns waren. Wir haben uns Herzkatheter-Filme angeschaut, zu Beginn und nach sechs Jahren, und konnten sehen, dass die in Grün dargestellten Patienten der Trainingsgruppe ein langsameres Voranschreiten der Erkrankung hatten als die in rot dargestellten. Regression heißt ein Wenigerwerden der Plaques in den Koronargefäßen, und das gab es nur in der Trainingsgruppe. In der Kontrollgruppe derer, die dieselben Ratschläge bekam, sie aber nicht umgesetzt hat, hat sich am Koronarstatus nichts verbessert, sondern verschlechtert.

Ich bin auch nach Stanford gegangen, um den molekularen Mechanismen nachzugehen. Ich langweile Sie jetzt nicht mit Molekularbiologie, nur zwei Dinge:

Zum einen eine Sportgruppe, eine Trainingsgruppe, die ich dort gegründet habe mit Knockout-Mäusen, Mäusen mit einem Gendefekt. Die haben hohes Cholesterin und haben eine Stunde am Tag trainiert. Man kann da auch maximale Belastungs-EKGs machen, alles Mögliche, um das genau zu evaluieren. Das waren genetisch identische Mäuse, der einzige Unterschied war: Die eine Gruppe Mäuse war in meiner Sportgruppe und durfte eine Stunde am Tag aufs Laufband – und die andere Gruppe durfte das nicht. Wie sah es am Lebensende aus?

Hier haben Sie einen Querschnitt durch ein Gefäß von Mäusen, die nicht gelaufen sind, und das rötlich Eingezeichnete, das sind Plaques, das sind Cholesterineinlagerungen, Fetteinlagerungen in der Gefäßwand. Genetisch identisch, dasselbe Futter, dieselbe Haltung, alles ist gleich. Daneben eine Maus, die gelaufen ist, und Sie sehen: kaum Einlagerungen in der Gefäßwand. Also der einzige Unterschied war nur das Laufen, und das konnte verhindern, dass es zu Plaqueeinlagerungen kommt.

Bei einem anderen Krankheitsbild – chronische Herzinsuffizienz, Herzmuskelschwäche – eine Untersuchung, wo unsere Patienten die optimale, leitlinienkonforme Medikation hatten. Diese Gruppe, hier in Rot dargestellt, hatte die optimalen Medikamente. Diese Gruppe, die trainiert hat, hat als einzig weiteres Element zusätzlich trainiert, täglich Sport gemacht und hat die maximale Sauerstoffaufnahme um 20 Prozent gesteigert. Für 20 Prozent sind viele bereit zu dopen, was das Zeug hält! Wenn ich jetzt sagen würde, ich habe hier ein neues Medikament, das steigert die maximale Sauerstoffaufnahme der Patienten um 20 Prozent: Man würde es mir aus den Händen reißen! Hier haben wir ein sehr günstiges Therapeutikum: Es nennt sich Bewegung, es nennt sich Sport – und es wird gar nicht eingesetzt!

Hyperglykämie, hoher Blutzucker: Jeder dritte US-Bürger, der im Jahr 2000 geboren wurde, wird Diabetiker werden. Hier geht es nicht um einen Gendefekt, es geht nicht um Typ 1-Diabetes, es geht um Typ 2-Diabetes, Altersdiabetes. Der jüngste Altersdiabetiker ist fünf Jahre alt, und deshalb nennen wir es auch nicht mehr Altersdiabetes, sondern Typ 2-Diabetes.

Hier habe ich eine Studie mit vielen tausend Patienten, über dreitausend waren es auf jeden Fall, die an der Grenze zum Diabetes waren, also noch nicht Diabetiker waren, aber schon auffällige Werte hatten. Das Los hat entschieden: Ein Los Placebo, noch ein Los Sport, noch ein Los Metformin, ein Medikament, das man hätte geben können. Man hat sich die Leute nach vier Jahren wieder angeschaut, und was hat man festgestellt? – Dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, Diabetes zu entwickeln, wenn ich schon schlechte Werte habe und ein Placebo bekomme. Wenn ich also nur gut zurede und sage: Das wird schon, mach dir keine Sorgen!, dann besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, Diabetes zu bekommen. Behandle ich mit einem Medikament, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, als wenn ich nichts tue. Am effektivsten aber war in der Vorbeugung einfach die Lebensstiländerung.

Hier eine Studie über Menschen, die schon Diabetes haben. Und was hat man hier gemacht? – Man hat es acht Jahre nachverfolgt und hat Wert darauf gelegt, dass sie tatsächlich ihr Verhalten ändern, dass sie sportlich aktiv werden, dass die Medikamente korrekt eingenommen werden, und hat dann die Ergebnisse verglichen mit einer anderen Gruppe, die dieselben Empfehlungen bekam, aber es eben selber umsetzen musste. Nach knapp acht Jahren kam es zu einer Reduzierung der kardiovaskulären Erkrankungen, also der Herzgefäßerkrankungen, um zirka 50 Prozent! Das ist enorm! Geben Sie mir ein Medikament, mit dem Sie mein Risiko für eine Erkrankung in acht Jahren um etwa die Hälfte reduzieren, und ich bin dabei!

Was sollen wir tun, um all diese tollen Effekte zu erzielen, die ich jetzt aufgezeigt habe? – Jeder Schritt ist besser als keiner! Nicht abschrecken lassen von den Empfehlungen, die ich jetzt gleich ausspreche, die zu hoch klingen. Einfach bewegen – jeder Schritt ist besser als keiner! Telefonieren im Stehen ist besser als Telefonieren im Sitzen, Stiegensteigen besser als Aufzug fahren. Das sind die Kleinigkeiten, aber wenn ich einen richtigen Nutzen haben möchte, wäre es empfehlenswert, täglich 30 Minuten körperlich aktiv zu sein. Ich habe hier nicht „Laufen“ hingeschrieben.

Mittleres Belastungsniveau, „submaximal“ heißt das. Ich kann auch plaudern, aber ich schwitze. Dynamische Ausdauersportart, Krafttraining wäre sinnvoll, zirka 20 Prozent, Training in den Alltag integrieren – sonst klappt es nicht. Wenn Sie als Familienvater abends um 20 Uhr fertig nach Hause kommen, und die Kinder erkennen Sie noch, dann werden Sie nicht sagen: Keine Zeit, ich muss laufen gehen! Es macht viel mehr Sinn vor der Arbeit, zur Arbeit, nach der Arbeit, in der Mittagspause, wie auch immer. Das Training in den Alltag zu integrieren ist sicher einfacher, als sich, wenn man einmal daheim ist, dann noch einmal loszureißen.

Sie können zur Arbeit radeln oder joggen, wenn möglich, Sie können auch in ihren Kombi das Rad hinten hinein geben, parken ganz woanders und radeln zur Arbeit und zurück. Viele von uns haben die Möglichkeit, am Arbeitsplatz zu duschen. In den Schulen gibt es auch Duschen, aber in der Turnhalle. Treppensteigen, zu Fuß gehen, das macht man zusätzlich, aber nicht anstelle von ...

Einer Umfrage aus Österreich zufolge, die von Intersport Eybl in Auftrag gegeben wurde, geben 63 Prozent an: Ich habe noch nie Glücksgefühle durch Sport erlebt. – Das ist natürlich ein echtes Problem; das meine ich nicht zynisch. Wenn mir jemand sagt, dass er beim Sport noch nie eine Art Glücksgefühl hatte, dann fehlt einfach die Basis. Den zu motivieren ist sehr schwierig. Da ist aber in jungen Jahren viel falsch gemacht worden. Gehen Sie einmal in den Kindergarten: Da laufen alle herum, die Kinder springen, haben Spaß an der Bewegung. Sie wollen gar nicht gehen, weil sie laufen wollen, Gehen ist ihnen zu langsam.

Wenn ich dann sage: Wenn Sie keinen Sport treiben wollen, dann nehmen Sie halt morgens, mittags und abends 125 Tabletten! – Das funktioniert! Und warum funktioniert es? Die Infrastruktur ist einfach besser: Wir haben im Land Salzburg 77 Apotheken! Das ist keine Kritik an Apotheken, sondern eine exzellente Infrastruktur. Ich als Arzt schreibe ein Rezept, gebe es dem Patienten, auf seinem Heimweg kommt er an drei, vier Apotheken vorbei, kann sich aussuchen, wo er hingehen möchte, bekommt das Medikament, nimmt es ein – und alles wird besser. Wunderbar!

Wie ist es mit dem Sport? Ich sage: Fangen Sie an mit körperlichem Training! Dann kriege ich zur Antwort: Wo soll ich denn hingehen? Jemand, der 60, 65 Jahre alt ist, vielleicht übergewichtig, vielleicht frisch operiert, der geht nicht in eine MuKi-Bude Gewichte heben, der geht nicht in ein normales Fitnesscenter, der weiß gar nicht, wohin er gehen soll. Und im Sportverein sagen sie: Komm zum Stammtisch! Mit dem will auch keiner Fußball spielen, der weiß ehrlich nicht, wohin er gehen soll. Da fehlt die Infrastruktur.

Wir werden jetzt das zweite Zentrum für ambulante kardiologische Rehab im ganzen Land Salzburg werden. Das alles können wir aber nicht auffangen, die Infrastruktur hinkt hier einfach nach. Ich muss den Leuten etwas anbieten: Anreize, Vorschläge. Ich muss mir überlegen, wo ich diese Leute hinschicken kann. Wie wäre es denn – da habe ich schon etwas von Ihnen gehört; ich bin ja kein Politiker, ich bin da ganz naiv – mit günstigeren Kassenbeiträgen für Normalgewichtige, bei Nikotinverzicht oder Erreichen eines vereinbarten Ziels? Also ein Bonussystem: Wenn einer soundso viel abgenommen hat, geht auch der Beitrag herunter. Das wird ja auch in einzelnen Kassen so gemacht.

Steuerfreibetrag für Vereinsbeiträge. – Das fände ich echt gut. Und auch Steuerfreibeträge für Sportausrüstung finde ich in Ordnung. Das wäre ein Bereich, wo Politik etwas machen kann, wo man steuert und wo man den Leuten zeigt: Es ist mir wichtig, dass du etwas tust, und ich unterstütze dich sogar dabei.

Diesen Fall (die entsprechende Folie erläuternd) kennen wir auch alle. Da haben wir auch geschlafen mit der Prävention, und es wird weiter geschlafen. Es geht um die Sporttauglichkeitsuntersuchung zum Beispiel bei Sportlern. Dieser junge Mann hier hätte auf dem Fußballfeld nicht sterben müssen. Diesen jungen Mann hat man nicht richtig angeschaut. Das war vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 – es hat ja mittlerweile noch andere Fälle gegeben. Im Nachhinein war man schlau und hat gesagt: Wenn man den einmal genau untersucht hätte, wenn man den sportkardiologisch untersucht hätte, hätte er gar nicht spielen dürfen.

Es gibt im Wesentlichen zwei große genetische Krankheiten, die man auch bei Nichtsportlern findet, die aber oft erstmals durch Komplikationen beim Sport auffallen. Wenn jemand draußen an so einer Erkrankung stirbt, bekommen Sie das nicht mit. Ist es ein berühmter Athlet, sehen Sie es eben vor laufender Kamera. Es ist nicht so, dass das eine Erkrankung nur der Sportler ist, und es ist auch nicht so, dass der Sport die quasi umbringt, sondern sie fallen dadurch auf. Wenn ich die Athleten screene – sie brauchen ja einmal im Jahr einen Stempel in den Ausweis, dass sie Sport treiben dürfen –, habe ich die Chance, mir das genau anzusehen.

(Der Referent erklärt verschiedene Erkrankungen, vor allem Herzerkrankungen, anhand einer Folie.)

Wenn es bei einer sportlichen Veranstaltung zu einem Todesfall kommt, passiert es meistens am Ende oder eben nach der maximalen Verausgabung. Innerhalb der ersten Stunde nach dem Sport sind wir am meisten gefährdet. Wer nach zwei Stunden in der Dusche steht, kann eigentlich sagen: Geschafft! Jetzt passiert nichts mehr, mein Risiko ist wieder normal.

Wer sind eigentlich die, die bei maximalem Sport tot umfallen? – Das sind im Wesentlichen Inaktive bzw. Untrainierte. Das sind „Weekend Warriors“, Wochenendkrieger, die mit dem „Spezl“ auf den Berg gehen und sagen: Komm, wir machen eine Schitour wie damals, vor 20 Jahren. Und wir geben auch Gas wie damals! – Die haben sich nie untersuchen lassen, Beschwerden werden gar nicht wahrgenommen – es wird schon passen. Aber es passt dann halt nicht.

Beim Marathon ist es genau dasselbe. Ich habe einmal an einem Dienstag einen Anruf von jemandem bekommen, der am Sonntag einen Marathon laufen wollte. Er hat mich gefragt, was er machen soll für den Marathon am Sonntag. Ich habe darauf gesagt: Laufen Sie nächstes Jahr! (Heiterkeit.) Oder wie vielen Leuten sagt man: Lauf lieber keinen Marathon!, und sie laufen ihn dann doch.

Hier sind die Todesfälle auch nach Distanz angegeben. Ein Marathon hat zirka 42 Kilometer. Die meisten Todesfälle gibt es gegen Ende, weil die Leute untrainiert sind und sich einer Aufgabe gestellt haben, der sie nicht gewachsen sind.

Auch Italien hat dieses Problem Ende der achtziger Jahre gehabt. Man hat gesehen, es gibt eine Übersterblichkeit bei den Sportlern um das Vierfache im Vergleich zur Normalbevölkerung. Daher kam es zu einem entsprechenden Gesetz. Man hat gesagt: Jeder Sportler, der an Wettkämpfen teilnehmen will, muss sportmedizinisch untersucht werden. Die Untersuchung macht ein Sportarzt, ein EKG ist vorgeschrieben. Eine ganz einfache Maßnahme – und das Risiko ging immer weiter hinunter. Letzte Woche habe ich die Daten bis 2007 gesehen und kann sagen: Das Risiko des gescreenten, des untersuchten Sporttreibenden ist geringer als das der Normalbevölkerung. Eine Sensation – mit geringem Aufwand!

Was sollte man also tun? Prinzipiell kann den Stempel jeder Arzt hinein tun. Ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt, ein Augenarzt kann sagen: Sporttauglich!, Unterschrift darunter. Das kann es nicht sein! Ich muss mir Gedanken machen über den Inhalt, was da alles hinein soll, vielleicht ein EKG. Die Kosten musste bisher der Athlet oder der Interessent selber tragen. Das führt dann auch dazu, dass die gar nicht erst kommen. Das sind 50, 60 €, die da gespart werden. Für jemand, der in keinem Verein ist, kostet es bei uns sogar 98 €, für ein Vereinsmitglied kostet es 51 €. Körperliche Untersuchung, Anamnese, Muskelfunktionstest, EKG, Sehtest, Urintest, Belastungs-EKG und Abschlussgespräch – das ist alles mit drinnen für fast kein Geld! Trotzdem: Für einen Familienvater mit drei Kindern, vielleicht Liftwart draußen in Flachau, sind das 150 € im Jahr, und da überlegt er sich, ob er das ausgibt.

Das ist eigentlich eine sehr gute Vorsorgeuntersuchung, aber eben auf Athletenebene. Warum also nicht auf e-card oder zumindest mit einem Zuschuss?

Meine Schlussfolgerung steht fest: Körperliches Training ist eine effektive Therapieform, die jedem Gesunden zur Vorbeugung und jedem Patienten als Therapie angeboten und in dessen Alltag integriert gehört. Sonst funktioniert es nicht!

Ich danke für die Aufmerksamkeit und stehe für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.


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